Erhalten & Erhaltung

Pflanzen- und Tierwelt als Partner anstelle als Nutzpflanzen und Nutztiere behandeln.

Altes Saatgut pflanzen

Ursprüngliche, für unser Klima geeignete nicht überzüchtete Tierrassen bewahren

Altes & neues Wissen aus der Naturheilkunde für Pflanzen, Menschen und Tiere erhalten

Dankbarer, respektvoller und liebevoller Umgang mit Natur, Menschen & Tieren

Organische Landwirtschaft

Natürlich wissen wir die Argumente, der industriellen und traditionellen Herstellung von "Lebensmitteln". Es existieren jedoch auch "Beweis-Objekte" für das Gegenteil. Böden heilen Innerhalt 3 bis 5 Jahre von der Ausbeutung industriell hergestellter Lebensmittel. Nicht nur das sie von der einseitigen Ausbeutung und den Gebrauch von sogenannten Pflanzenschutzmittel heilen, sie geben nach spätestens 5 Jahren organischer Landwirtschaft genau gleich viel an Ertragt! Der Ertrag fehlt dann nur noch den Konzernen die einjähriges und genmanipuliertes Saatgut und deren dazu zu brauchenden Pflanzenschutzmitteln. Diese Beweise wurden in einem Dokumentarfilm "Code of Survival" zusammengestellt und festgehalten: Die Geschichte vom Ende der Gentechnik. (Bertram Verhak). 

Millionen Tonnen von Monsantos "Roundup" mit seinem Hauptwirkstoff Glyphosat werden Jahr für Jahr weltweit auf Felder ausgebracht. Diese Giftwaffe wird jedoch stumpf, denn die Natur bildet resistente Unkräuter, die sich in biblischen Ausmassen vermehren und nun ein Superwachstum an den Tag legen, das "Nutzpflanzen" überwuchert und abtötet.Es gibt viele Beispiele dass die Weltbevölkerung auch ohne diese zerstörerische Art der Landwirtschaft ernährt werden könnte. Im Dokumentarfilm "Code of Surival" werden 3 Beispiele und Vergleiche vorgestellt. Ein absolut sehenswerter Film den eigentlich Jeden etwas angeht. 


Das Tier unser Partner

Wenn man den Namen Nutztier googelt, findet man nicht wann diese Bezeichnung erstmals entstanden ist. Für mich sind die Tiere mehr als Nutztiere. Bis vor kurzem herrschte mehrheitlich die Meinung, Tiere hätten keine Seele; wenigstens ist dieser Aberglaube nun endlich überholt. Der Gedanke ob Fleisch essen oder nicht, stellt sich mir vor Allem in Bezug auf die industrielle Tier- und Massenhaltung und natürlich die Art und Weise wie unsere Tiere transportiert und geschlachtet werden. Übrigens wenn mir jemand sagt, dass sie/er sich aus ethischen Gründen vegetarisch ernährt, antworte ich: dann schau dir einmal eingehender den Weg der Milchverarbeitung an. Bis heute hast du nur Milchprodukte wie Käse, Joghurt, Quark und Butter, weil den Tieren sofort nach der Geburt eines Kalbes/Lammes, Gitzi's das Frischgeborene weggenommen wird. Bei Kälbern wird das Kalb in eine kleine Iglubox gesteckt, um sobald es die Kolostralmilch nicht mehr braucht an eine Kälber-Mastfarm zu verkaufen. Die Lämmer und Gitzi's haben ein ähnliches Schicksal, sie werden entweder in einem  Nebenstall gebracht, wo sie dann gemästet werden, oder für die Mast an einen Lamm-Mastbetrieb verkauft. Manche Kälber werden bei den Müttern gelassen (Mutterkuhbetrieb), um wenn sie schwer genug sind mit circa 6 Monaten von der Mutter für die Schlacht (Kalbfleisch) weggenommen werden. Die Kuh-Mütter schreien dann oft Tage- und Nächtelang nach ihrem Kalb. Bei Rindfleisch ist es nicht so tragisch, da die Rinder wenn sie circa ein Jahr alt sind nicht mehr eine so starke Bindung zur Mutter haben (wie bei uns Menschen wenn wir ins Teenageralter kommen). Dasselbe gilt auch für die Lämmer; nach einem Jahr ist die Bindung nicht mehr so stark, dass die Schafe nach der Trennung nach ihnen schreien, zuvor jedoch (denke an das Osterlamm, dass nur wenige Monate alt ist wenn es geschlachtet wird) ist die Trennung von ihren Müttern eine Tragödie für die Tiere! 

Was ich damit sagen will ist; dass die Milchwirtschaft und die Fleischproduktion, so wie in der heutigen Zeit produziert wird miteinander unausweichlich verbunden ist. Es gibt Alternativen zum Beispiel werden Kühe und Schafe gemelkt (halt nur einmal im Tag) und die Kälber und Lämmer bei den Müttern gelassen. Es sind erst sehr wenige Bauern, die so arbeiten, doch wenn die Nachfrage steigt und auch die Bereitschaft mehr für das Milchprodukt zu bezahlen wird sich diese Art von Tierhaltung verbreiten. Sie ist aufwendiger unter anderem weil sich eine Krankheit extrem schnell ausbreiten kann. Doch es ist möglich, bringt jedoch weniger Gewinn! Was in einem System, dass auf ständigen Wachstum ausgerichtet ist, da es sonst in sich zusammenfällt schwierig ist einzuführen. 


Ideale Selbstversorgerpartner: Alpine Steinschafe

Alpine Steinschafe sehen nicht nur schön aus mit ihrer langen Wolle und dem Charakterkopf einer leicht gebogenen Nase und ihren Hörnern (meist sind nur die Böcke behornt). Sie haben die Vorteile von Urrassen: harte Klauen (keine Moderhinke-Anfälligkeit), sehr genügsam (können mit wenig Futter in relativ kargen Gebieten auskommen), resistenter gegen Krankheiten als die neueren Schafrassen. Zudem haben sie eine sehr schnell wachsende und wertvolle Wolle die versponnen und verfilzt werden kann und sich sehr weich auf der Haut anfühlt. Zudem haben sie auch grosse schöne Euter, geben eine sehr gute Milch ab, die auch zu Joghurt, Käse und Quark verarbeitet werden kann. Es sind ausgesprochen gute Muttertiere, ruhig und sehr Herdentreu. Ein Grossteil der Schafrassen wurden von ihnen abgezüchtet, doch leider gibt es von den reinrassigen nur noch sehr wenige. Sie sind vom Aussterben bedroht. In Deutschland und Österreich versuchen ein paar wenige Schafhalter diese Rasse weiterzuzüchten, in der Schweiz sind wir die einzigen die diese reinrassigen Alpinen Steinschafe weiterzüchten.


Herdenschutzhunde: was sie für uns und unsere Schafe gewaltiges leisten!

Der Wolf ist zurück! Trotz grosser langwieriger, politischer und hitziger Debatten und derer Entscheidungen, wird er bleiben. Man kann ihn nicht mehr vertreiben ausser man würde wie früher auch Gift dazu verwenden was in der heutigen Zeit nicht mehr vertretbar ist, da viele andere Tiere auch aussterben würden. Doch es gibt Wolfsrudel, die unsere Tiere angreifen und wenn sie es einmal erlickt haben, dass es viel weniger Energieverbrauch für sie bedeutet, unsere "Nutztiere" zu reissen als das Wild zu jagen, werden sie nicht mehr damit aufhören. Dazu wird ständig an den Herdenschutzprogrammen gearbeitet zu denen auch der Herdenschutzhund gehört. Auch das Herdenschutzhundeprogramm ist sehr umstritten; nicht alle Landwirte wollen Herdenschutzhunde in ihren Herden; aus dem Volk hört man mehrheitlich der Wolf soll sich ausbreiten dürfen, gleichzeitig beschweren sich dann dieselben wenn sie ihre Wanderausflüge in die Bergen unternehmen über die Präsenz der Herdenschutzhunde. Klar auch dies läuft nicht immer reibungslos, wir sind noch am Anfang wenn wir bedenken, dass zum Beispiel Polen und Rumänien ihre Herden seit langem erfolgreich mit Herdenschutzhunde beschützen. Wir werden jedoch nicht auf Herdenschutzhunde verzichten können und müssen uns ob wir wollen oder nicht mit ihnen anfreunden. Wenn man diese Tiere jedoch einmal kennenlernt, wird es viel einfache sie zu akzeptieren. 


Das Alpaka; zwischen Nutztier (wir sagen Partner) und Wildtier

Alpaka und Lamas sind Neukameliden und stammen aus Südamerika. Sie gehören zu den Huftieren (Paarhufer) und da wieder zu den Schwielensohlern. In Peru und Chile begann die Domestikation der Urformen Vicuna und Guanako vor über 6000 Jahren. In den Anden entstand durch Zucht eine der ältesten Hausstierrassen: das Lama und das Alpaka. Das Lama wurde als Lastentier verwendet, während das Alpaka in riesigen Herden gehalten wurde und einmal im Jahr eingefangen wird (heute noch) um dann geschoren zu werden. Die Indios verdienten sich so ihren Lebensunterhalt. Das Alpaka wird auch heute noch wegen seiner feinen Wolle gezüchtet. Es wird immer noch als Wildtier angesehen, da ihnen nur das Verlieren der Wolle zur deren Gewinnung abgezüchtet wurde. Das noch wild lebende Vicuna und Guanako verliert seine überschüssige Wolle. So ist das Alpaka zwischen Wild- und Nutztier (Partner) anzusiedeln und sollte auch entsprechend grossen Auslauf haben. Es ist sehr neugierig und kommt gerne auf Spaziergänge und Wanderungen mit, denn das befriedigt auch seine Neugier. Es ist für uns ein ideales Tier im autarken Hof und Lebensweise, da es unkompliziert und sehr genügsam ist, dank seinen Schwielensohlen keine Belastung für Wiesen und Weiden und dazu auch sehr hübsch aussieht und jedes seinen eigenen ausgeprägten Charakter besitzt. Sein Wolle können wir zu feinen Kleidungsstücken verarbeiten oder weiche angenehme Decken daraus machen lassen.


Wir sind immer noch auf der Suche nach Land, Stall und Hof im Inn- oder Ausland um dieses Projekt hier weiterführend zu realisieren!

Nun der neueste Stand ist, wir haben Haus, Stall und Land um all unsere Vorhaben zu realisieren im Kanton Tessin (Bleniotal) gefunden. Sogar zwei Projekte, die nebeneinander liegen. Es hängt jetzt von der Finanzierung ab, also wieviel wir an Finanzierung bekommen können, ob wir eines der beiden Häuser mit Land und Stall, oder das andere der beiden Häuser mit Land und Stall wobei das Haus und der Stall renoviert werden müssen, oder beide kaufen können. Bist du interessiert an dem Projekt mitzufinanzieren und mitzuarbeiten und möchtest daher mehr Informationen schreibe uns mit unten stehendem Kontaktformular.


Falls du etwas interessantes für uns hast, etwas weisst, Ideen hast mitmachen und/oder mitfinanzieren möchtest kontaktiere uns mit diesem Kontaktformular:

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