Wildnispädagogik

Die Wildnispädagogik ist eine Art von Lehren die heute Coyote-Teaching genannt wird. Die Methode wurde von den Naturvölkern abgeleitet; der Lehrer ist ein Mentor, der kein Programm an Wissen weitergibt, sondern den Lernenden bei seinen eigenen Lernweg durch die Natur begleitet. Der Mentor ist Vermittler zwischen dem Lernenden und der Lehrmeisterin, der Natur. Er weckt Neugierde und erzeugt im Lernenden ein inneres Verlangen, Antworten zu finden und sich mit dem Verwoben-Sein mit der Natur bewusst zu werden um so in tiefes, inneres Wissen vorzudringen. So entsteht Wissen dass auf Erfahrung gegründet ist.

 

Für die Naturvölker ist die Wildnis ihr zu Hause, die Tiere, Pflanzen und Mineralien betrachten sie als ihre Freunde und Partner. Sie wissen auch, dass die Freundschaften nicht selbstverständlich sind. Deshalb enthalten ihre Kulturen auch kraftvolle Pflegemittel für diese Beziehungen. Dazu gehört erlebnisorientierte Übungen, Schulung der Wahrnehmung und ein enormes Wissen über natürliche Zusammenhänge. Die Dankbarkeit ist einer ihrer wichtigsten Aspekte dieser Beziehungen und wird in Form von Zeremonien zum Ausdruck gebracht. Diese Werkzeuge wurden über zahllose Generationen weitergegeben. Dieses Erbe können auch zivilisiert lebende Menschen antreten, die sich wieder auf die grundliegenden Dinge des Lebens ausrichten möchten.

Coyote-Teaching

Ein sehr schönes Interview mit unserem Vorbild Jon Young, es erklärt einfühlsam was diese Lehr- und Lernmethode ist:

Der Verein finanziert sich zur Zeit aus Spenden, später auch aus Mitgliederbeiträgen, Verkäufen aus dem Shop und Seminaren